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Dreamteam Robotic Process Automation & Mobile Apps

Apps durchziehen unser Privatleben und machen es einfacher. Für Unternehmen bestehen insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen Apps und Robotic Process Automation (RPA) große Chancen.

Apps als mobile, nutzerfreundliche Anwendung

Über Apps haben Nutzer, ob Endkunden oder Mitarbeiter, überall Zugriff auf Unternehmensinformationen. Durch ihr modernes Design bieten sie zudem eine hohe Usability, die bei unternehmensinternen Anwendungen, gerade bei älteren Systemen, nicht immer gegeben ist. Hier schaffen Apps Abhilfe. Sie bieten dem Nutzer einen strukturierten Blick auf Informationen und können bei Bedarf Daten auch offline zur Verfügung stellen.

Der Vorteil von Apps liegt auf der Hand: übersichtlich, benutzerfreundlich, mobil einsetzbar. Aber wie bekommt die App die nötigen Informationen aus den Unternehmensdatenbanken? Das gestaltet sich oft schwieriger als erwartet. Es werden Daten aus einer Vielzahl an Anwendungen benötigt, die es alle mit der App zu integrieren gilt und nicht alle Anwendungen sind darauf ausgelegt, mobil verfügbar zu sein.

Integration von Apps und Unternehmensdaten mit RPA

Als Robotic Process Automation bezeichnet man die automatisierte Abarbeitung von Prozessen durch digitale Roboter. Man kann sie sich wie einen virtuellen Mitarbeiter vorstellen: die Roboter haben ihre eigenen Zugangsdaten und greifen wie Mitarbeiter über das Frontend auf verschiedenste Anwendungen zu. Dort können sie Daten einfügen, kopieren, Buttons klicken und vieles mehr.

Dabei arbeiten sie schneller und effektiver als menschliche Mitarbeiter, gerade mit Anwendungen, die nicht modernen Usability Standards entsprechen, denn Struktur und Design einer Oberfläche sind ihnen gleichgültig. Außerdem verlieren sie nicht den Überblick, auch wenn sie viele verschiedene Anwendungen gleichzeitig bedienen müssen.

Mit RPA als Brücke zwischen Apps und den unternehmensinternen Daten und Anwendungen lassen sich schnell Informationen aus den unterschiedlichen Systemen ziehen, aggregieren und an die App schicken, die diese dann übersichtlich darstellt.

Durch diesen Zwischenschritt vermeidet man lange Wartezeiten, bis die Daten verfügbar sind, kann kostengünstig viele Systeme, auch Altsysteme, integrieren und reduziert Fehler und Frustration die entstehen, wenn man bei einer App lange Klickwege und Wartezeiten hat, bis die benötigte Information zur Verfügung steht.

Abarbeitung von Prozessschritten durch RPA

Robotic Process Automation kann aber mehr als nur eine Brücke sein und Daten an die App schicken. RPA kann auch Prozesse, die mit der App angestoßen werden, automatisch abarbeiten und die Ergebnisse schnell zurück an die App liefern.

Ein Beispiel: Ein Kunde möchte seinen Vertrag ändern. Er gibt die Änderung in die App ein. Der Roboter übernimmt die Daten, ändert sie in den entsprechenden unternehmensinternen Systemen und gibt sofort eine Rückmeldung über das Ergebnis und den Termin, zu dem der Vertrag umgestellt wird.

Beispiel Trassendefender: Schäden per App melden

Trassendefender

Bei Bauarbeiten kann es schnell einmal passieren: ein paar Zentimeter zu weit und schon ist das Kabel durchtrennt. Für den Kunden führt das zu Festnetzausfällen und für die Baufirma konnte es früher viel Aufwand bedeuten, denn sie meldeten den Schaden über die Telekom-Hotline.

Das ändert sich mit der App. Über sie kann schnell und einfach gemeldet werden, was für ein Schaden entstanden ist, über GPS wo es passiert ist und es können Fotos angehängt werden. So kann schnell reagiert werden.

Im Backend können Roboter die Informationen aufnehmen und gleich einen Termin mit einem Techniker ausmachen. Außerdem können sie unverzüglich den Kunden informieren. Dadurch steigt die Effizienz bei der Fehlerbehebung und sinkt die Frustration des Kunden durch bessere Kommunikation.

Zusammenfassung Vorteile RPA-Einsatz bei Apps:

  1. Digitalisierung komplexer Prozesse
  2. Hohe Usability für den Nutzer durch moderne Appstruktur. RPA regelt die Datenerfassung im Hintergrund mit eventuell nicht so nutzerfreundlichen Systemen
  3. Automatische Abarbeitung von Prozessschritten im Hintergrund
  4. Schnelle Lieferung der Ergebnisse an die App (mobile Verfügbarkeit von Daten aus nicht mobilen Anwendungen für Kunden und Mitarbeiter)
  5. Aggregation der Daten aus verschiedensten Backend-Systemen
  6. Integration von unternehmensinternen Systemen mit modernen Apps, auch Legacy-Systemen, die sonst nicht integrierbar wären

Sara Gebhardt      12. Februar 2019

Autor

Sara Gebhardt

Sara Gebhardt

Sara arbeitet seit 2015 als Marketing Manager bei ALMATO.

Zuvor studierte sie in Passau Kulturwirtschaft. Im Rahmen eines Doppelabschlussprogrammes verbrachte sie ein Jahr in Schottland und schrieb dort ihre Masterarbeit zum Thema What Would Bond Buy? An Investigation Into Young Consumers' Attitudes Towards Product Placement in Films.

Nach ihrem Studium zog sie 2014 nach Belgien und arbeitete dort bei einer Software-Firma als Account Manager für Deutschland und Spanien, bevor sie wieder ins schöne Schwabenländle zurückzog. In ihrer Freizeit liest sie obsessiv alles was ihr in die Finger kommt und ihr Kindle ist chronisch überfüllt.