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Robotic Desktop Automation vs Robotic Process Automation – was ist der Unterschied?

Im Zusammenhang mit Robotic Process Automation (RPA) schwirren viele Begriffe herum: attended automation, unattended automation, Robotic Desktop Automation, Cognitive Automation. In diesem Post wollen wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen RPA und Robotic Desktop Automation (RDA) erklären.

Roboter sind Roboter, richtig? 

Nicht ganz. Um den bereits etablierten Begriff Robotic Process Automation (RPA) tauchen immer wieder andere Begriffe auf. Einer davon ist Robotic Desktop Automation (RDA). Oft spricht man auch von attended automation, wenn man von Robotic Desktop Automation spricht und von unattended wenn es um RPA geht.

RPA und RDA unterscheiden sich in einigen Punkten, die wir Ihnen hier näherbringen möchten.

Robotic Process Automation (aka unattended automation)

Mit RPA lassen sich Geschäftsprozesse automatisieren. Die Roboter arbeiten dabei mit einer anderen Software, wie es ein Mensch auch tun würde. Allerdings ist die Idee hinter RPA, dass die Roboter die Prozesse selbstständig abarbeiten – sprich, dass so wenig menschliche Interaktion stattfindet wie nötig. 

Das bedeutet nicht, dass mit RPA Menschen gar keine Rolle mehr spielen. Menschen können Prozesse anstoßen, Ergebnisse aus dem Prozess können von den Robotern an die Mitarbeiter weitergegeben werden und es gibt auch Szenarien, in denen sich menschliche Aktionen mit automatisierten Roboteraktionen abwechseln.

Eine der großen Stärken von Robotic Process Automation ist allerdings diese Selbstständigkeit und dass Prozesse von Anfang bis Ende automatisiert werden können. Solche Prozesse finden sich vor allem im administrativen Bereich.

Zusammenfassend: Bei RPA liegt der Fokus auf der selbstständigen, automatischen Abarbeitung von Prozessen mit keinen oder sehr wenigen menschlichen Zwischenschritten.

Robotic Desktop Automation (aka attended automation)

Im Gegensatz zu RPA liegt bei Robotic Desktop Automation der Fokus ganz klar auf der Bot/Mensch-Interaktion bei Prozessen. Den RDA-Roboter kann man sich dabei wie einen digitalen Assistenten des Mitarbeiters vorstellen. RDA läuft auf dem Mitarbeiterdesktop und übernimmt für ihn bestimmte Aufgaben. Diese können sehr vielfältig sein, von der automatischen Suche und Berechnung des passenden Tarifs bis hin zur Übertragung von geänderten Kontaktdaten in alle notwendigen Systeme.

Robotic Desktop Automation kommt daher vor allem im Kundenservice zum Einsatz, kann aber natürlich auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, wo Mitarbeiter einen solchen virtuellen Assistenten benötigen.

Fazit

Zwischen Robotic Process Automation und Robotic Desktop Automation gibt es durchaus einige Überschneidungen. Beide automatisieren Prozesse, beide entlasten Mitarbeiter. Jedoch ist der Fokus der beiden Technologien ein anderer. Während RPA sich auf die selbstständige Abarbeitung mit wenig menschlichem Eingreifen (unattended) konzentriert, ist die Idee hinter Robotic Desktop Automation die Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter: Kleinere automatisierte Prozesse wechseln sich mit menschlichen Aktionen ab.

Sara Gebhardt      16. November 2017

Autor

Sara Gebhardt

Sara Gebhardt

Sara arbeitet seit 2015 als Marketing Manager bei ALMATO.

Zuvor studierte sie in Passau Kulturwirtschaft. Im Rahmen eines Doppelabschlussprogrammes verbrachte sie ein Jahr in Schottland und schrieb dort ihre Masterarbeit zum Thema What Would Bond Buy? An Investigation Into Young Consumers' Attitudes Towards Product Placement in Films.

Nach ihrem Studium zog sie 2014 nach Belgien und arbeitete dort bei einer Software-Firma als Account Manager für Deutschland und Spanien, bevor sie wieder ins schöne Schwabenländle zurückzog. In ihrer Freizeit liest sie obsessiv alles was ihr in die Finger kommt und ihr Kindle ist chronisch überfüllt.