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Robotic Process Automation, Industrie 4.0 und die Zukunft der Arbeit

Wie sieht in Zeiten von Industrie 4.0 und Robotik die Zukunft der Arbeit aus? Wie passt Robotic Process Automation dazu?

Der Begriff Industrie 4.0, die Vernetzung von Geräten und den Einsatz intelligenter Software, wird vor allem für Fabriken verwendet, also tatsächliche Produktionsstandorte.

Im Gegensatz dazu ist Robotic Process Automation (RPA) hauptsächlich in Büroräumen anzutreffen. RPA ist sozusagen ein Teil der Industrie 4.0 für das Backoffice.

Robotic Process Automation automatisiert standardisierte, strukturierte Prozesse, die häufig vorkommen. Dabei vernetzt RPA verschiedene Softwareanwendungen intelligent, zum Beispiel Altsysteme mit neueren Anwendungen.

Die Metapher lässt sich also übertragen: Das, was die Roboter in den Fabrikhallen übernehmen, das übernimmt RPA im Büro. Die Menschen müssen nicht mehr die immer gleichen Handgriffe tätigen, ob mit dem Schraubenzieher oder mit Exceltabellen, sondern die Roboter übernehmen diesen Teil.

Im Gegensatz zu den Industrie 4.0 Robotern handelt es sich bei den RPA Robotern jedoch nicht um physische Roboter, sondern um digitale. RPA ist Software, die andere Anwendungen bedienen kann. Das erfolgt über das User Interface, mit eigenen Login Codes und die digitalen Roboter können dieselben Tätigkeiten mit diesen Anwendungen durchführen wie ein Mensch: Daten kopieren, einfügen, vergleichen oder auf Buttons klicken.

Aufgrund dieser Ähnlichkeit zum Menschen werden sie als Roboter bezeichnet.

Genau wie bei der Industrie 4.0, so fallen auch mit Robotic Process Automation entsprechende Daten an: alles, was die Roboter tun, wird genauestens dokumentiert. Menschen können sich dank Automatisierung auf anspruchsvollere, wertschöpfende Aufgaben anstatt auf Routinetätigkeiten konzentrieren.

Für die Zukunft bedeuten Industrie 4.0 und Robotic Process Automation: intelligentere Systeme, bessere Vernetzung, höheres Datenvolumen und weniger Routineaufgaben.

Robotic Process Automation ist somit Industrie 4.0 – für das Büro.

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Sara Gebhardt      26. Oktober 2016

Autor

Sara Gebhardt

Sara Gebhardt

Sara arbeitet seit 2015 als Marketing Manager bei ALMATO.

Zuvor studierte sie in Passau Kulturwirtschaft. Im Rahmen eines Doppelabschlussprogrammes verbrachte sie ein Jahr in Schottland und schrieb dort ihre Masterarbeit zum Thema What Would Bond Buy? An Investigation Into Young Consumers' Attitudes Towards Product Placement in Films.

Nach ihrem Studium zog sie 2014 nach Belgien und arbeitete dort bei einer Software-Firma als Account Manager für Deutschland und Spanien, bevor sie wieder ins schöne Schwabenländle zurückzog. In ihrer Freizeit liest sie obsessiv alles was ihr in die Finger kommt und ihr Kindle ist chronisch überfüllt.